Martin Reiter

Seit 1993 war der geborene Österreicher im Kunsthaus Tacheles tätig. Zwölf Jahre lang war er Vorstand des – zuletzt total zerstrittenen – Vereins. Er war Sprachrohr des Tacheles und machte als letzter im August 2012 das Licht aus, als die Kaufhausruine von der Polizei geräumt wurde. Das Tacheles war Symbol einer linksalternativen Künstlerszene und wurde jährlich von über einer Million Touristen besucht.

“Der Tourist ist letztlich ein Konsumsklave (…) Also mehr oder weniger eine schnelle Form von Easyjet-Völkerwanderung, wenn man das polemisch so sagen will, und da geht’s quasi darum, dass man mehr oder weniger hysterisch in Bewegung ist und irgendwie halt Umsatz gemacht wird.”

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